ADAC MARATHON HANNOVER – 14.04.2024

Auch in diesem Jahr haben wir am HANNOVER MARATHON teilgenommen.

Dieses Jahr als Staffel, unter dem Motto

„Wir laufen euch in Grund und Boden“

Nach 3:53.06 sind wir auf Platz 287 und damit im vorderen Drittel eingelaufen.

Wichtig ist aber nicht die Platzierung, sondern die Teilnahme und die Freude über eine tolle Teamleistung.

Friedrich-Löffler-Institut (FLI), Mecklenhorst

Östlich von Neustadt a. Rbge. wird  im Ortsteil Mecklenhorst das neue Forschungszentrum des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) errichtet. Auf dem am nördlich Rand der K314 – Mecklenhorster Straße gelegenen, rd. 19.000 m2 großen Grundstück entsteht ein neues Forschungszentrum für Nutztierhaltung, bestehenden aus zahlreichen unterschiedlichen Gebäuden.

Das Ursprungsgelände wies ein nach Norden gerichtetes Gefälle mit einer Höhendifferenz von bis zu 5 m auf, die im Rahmen der Baumaßnahme auszugleichen war. Ausgeführt wurde ein Land Levelling, bei dem im höher liegenden Gelände Boden abgetragen und im tieferen Bereich wieder eingebaut wurde. Da es sich hierbei fast ausschließlich um bindigen Boden handelte, der für den Wiedereinbau einen zu hohen Wassergehalt aufwies, wurde zur Aufbereitung (Reduzierung des Wassergehaltes) ein Kalk-Zement-Mischbinder eingefräst.

Im Auftrag des Staatlichen Baumanagement Weser-Leine werden / wurden von unserem Institut

  • die erforderlichen Baugrunderkundungen und Laboruntersuchungen durchgeführt,
  • der Geotechnische Bericht mit Empfehlungen zum Erdbau und zur Gründung erstellt,
  • im Zusammenarbeit mit dem Baumanagement und der ausführenden Firma die erforderliche Zugabemenge an Bindemittel bestimmt,
  • die örtliche Bauleitung bei der Überwachung des Erdbaus und der Gründung der Gebäude unterstützt,
  • die erforderlichen Erdbaukontrollprüfungen ausgeführt und
  • die Untersuchung anfallenden Aushubbodens nach LAGA, EBV, etc. veranlasst.

Neubau Zentralklinikum Georgsheil (ZKG)

Als Zusammenschluss der Kliniken Aurich, Norden und Emden ist zwischen Georgsheil und Südbrookmerland der Neubau des Zentralklinikums Georgsheil geplant. Als Standort wurde eine bisherige Ackerfläche zwischen Uthwerdum im Norden / Nordwesten und der B72 / B210 (Auricher Straße) im Süden ausgewählt.

Vorgesehen ist eine aus mehreren Gebäuden bestehende, überwiegend unterkellerte Bebauung mit den dazugehörigen Verkehrs- und Parkflächen sowie Grünanlagen. Aufgrund der gegebenen Grundwasserverhältnisse wird eine Geländeaufhöhung um bis zu 2 m erforderlich (Warft).

Unser Institut wurde von der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden mbH beauftragt, die im Bauflächenbereich des ZKG gegebenen Baugrund- und Grundwasserverhältnisse zu erkunden und zu bewerten und darauf basierend eine Empfehlung zur Gründung der Gebäude zu geben.

Zwischenzeitlich wurden wir ergänzend beauftragt, auch die für das Klinikum erforderliche Erweiterung der im Nordwesten gelegenen Kläranlage von Uthwerdum zu beraten.

Für den Anschluss des Klinikums an die B72 / B210 ist im Südwesten eine Überführung über die Bundesstraße und das parallel verlaufende Bahngleis vorgesehen. Diese Maßnahme wird vom Landkreis Aurich geplant und durchgeführt, der uns ergänzend zum Klinikum mit den geotechnischen Leistungen beauftragt hat.

Die für das Gesamtprojekt erforderlichen Erkundungsarbeiten (Bohrungen, Kleinbohrungen, Drucksondierungen) wurden planmäßig durchgeführt und die geotechnischen Berichte wurden fristgerecht vorgelegt. Erforderlich werden Tiefgründungen für die Gebäude und die Brücke und Vorschüttungen für die Dämme und die Warft zur Vorwegnahme der Setzungen. Zur Sicherung der Baugruben vor dem Grundwasser ist deren Umschließung mit Dichtwänden (Schmalwänden) und innenliegender GW-Haltung über Tiefendränagen geplant (grundwasserschonende Bauweise).

Zu unserem Auftrag gehörte auch die Leistung Bodenmanagement, für die wir die GEO-data GmbH, Garbsen,  zu unserer Unterstützung gewinnen konnten.

Folgender Link führt Sie auf die Seite des Klinikums mit einem Video zum Neubau.

https://www.anevita.de/klinikverbund/zentralklinik/

 

 

Hannover, Ausbau des Südschnellweges

Die Bundesstraßen B3, B6 und B65 verlaufen im Süden Hannovers als Südschnellweg vom Landwehrkreisel im Westen bis zum Seelhors­ter Kreuz im Osten und sind für den Großraum Hannover von großer verkehrlicher Bedeutung sowie wesentlicher Bestandteil der überregiona­len Erschließung. Es handelt sich um eine 4-streifige Bundesstraße ohne Standstrei­fen, deren Regelquerschnitt den heutigen An­forderungen nicht mehr gerecht wird. Vier Brü­cken auf diesem Abschnitt weisen nur noch eine Restnutzungsdauer bis 2023 auf, so dass eine Erneuerung des gesamten Streckenabschnittes erforderlich wird. Bereits jetzt ist der Verkehr auf dem Bauwerk über die Hildesheimer Straße auf Grund von Tragfähigkeitsdefiziten auf einen Fahrstreifen je Richtung beschränkt.

Vorgesehen ist eine regelkonforme Erneuerung zwischen dem Landwehrkreisel im Westen und der DB-Unterführung vor dem Seelhorster Kreuz im Osten, auf einer Länge von rd. 3,8 km. Im Rahmen des Ausbaus werden auch die einliegenden 8 Brückenbauwerke erneuert, wobei zu prüfen ist, ob die Brücken über die Schützenallee und die Hildesheimer Straße evtl. auch durch einen Tunnel ersetzt werden können.

Unser Institut wurde von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) mit der Ausschreibung, Überwachung und Auswertung der Baugrunderkundungen, den Laboruntersuchungen und der geotechnischen Beratung der Maßnahme beauftragt.

Bei den erforderlichen Baugrunderkundungen mussten u.a. die gegebene Streckenführung entlang genutzter Nachbarflächen (Sportplätze, Kleingärten, Naherholungsgebiete), vorhandene Straßen und bebaute Grundstücke sowie Biotope, Feuchtgebiete und ausgewiesene Überschwemmungsgebiete berücksichtigt werden.

Derzeit werden die Arbeiten für die am nördlichen Rand des Schnellweges geplante Behelfsbrücke über die Hildesheimer Straße ausgeführt. Die geotechnische Begleitung erfolgt durch unser Institut.

45 erfolgreiche Jahre

Im Jahr 2020 feiern wir unser 45-jähriges Bestehen.

Gegründet wurde unser Institut 1975 durch Herrn Wilfried Schnack als Ing.-Büro W. Schnack in der Körnerstraße mit zunächst 2 Mitarbeitern.

Im Jahre 1981 traten dem Institut dann Herr Günter Evers und Herr Heinz Broszeit bei. Es wurde die Schnack & Partner GbR gegründet, die ihren Firmensitz zunächst in der Ikarusallee, dann in der Sophienstraße und ab 1991 im Schiffgraben hatte.

Aufgrund der wachsenden Aufgaben wurde das Büro 1990 durch Herrn Hans-Joachim Klüschen und 1992 durch Herrn Joost Hebestreidt erweitert, die 1993 bzw. 2001 in die Partnerschaft aufgenommen wurden.

1996 entschlossen wir uns zum Bau eines eigenen Bürogebäudes mit Laborräumen im Hannoverschen Stadtteil Waldhausen. Das Gebäude in der Güntherstraße wurde Ende 1997 bezogen und ist seitdem unser Firmensitz.

Der seit einigen Jahren vermehrt gegebenen Tendenz zu Planungsgemeinschaften und der damit verbundenen gesamtschuldnerischen Haftung trugen wir Anfang 2015 Rechnung. Seit dem 01.01.2015 firmieren wir daher als Schnack Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG mit den Ihnen bekannten Personen.

Seit unserem Bestehen haben wir weit über 12.000 Bauvorhaben erfolgreich betreut. Eine kleine Auswahl finden Sie unter der Rubrik „Referenzen“.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns zusammen die nächsten 45 Jahre in Angriff nehmen würden.