Hannover, Ausbau des Südschnellweges

Die Bundesstraßen B3, B6 und B65 verlaufen im Süden Hannovers als Südschnellweg vom Landwehrkreisel im Westen bis zum Seelhors­ter Kreuz im Osten und sind für den Großraum Hannover von großer verkehrlicher Bedeutung sowie wesentlicher Bestandteil der überregiona­len Erschließung. Es handelt sich um eine 4-streifige Bundesstraße ohne Standstrei­fen, deren Regelquerschnitt den heutigen An­forderungen nicht mehr gerecht wird. Vier Brü­cken auf diesem Abschnitt weisen nur noch eine Restnutzungsdauer bis 2023 auf, so dass eine Erneuerung des gesamten Streckenabschnittes erforderlich wird. Bereits jetzt ist der Verkehr auf dem Bauwerk über die Hildesheimer Straße auf Grund von Tragfähigkeitsdefiziten auf einen Fahrstreifen je Richtung beschränkt.

Vorgesehen ist eine regelkonforme Erneuerung zwischen dem Landwehrkreisel im Westen und der DB-Unterführung vor dem Seelhorster Kreuz im Osten, auf einer Länge von rd. 3,8 km. Im Rahmen des Ausbaus werden auch die einliegenden 8 Brückenbauwerke erneuert, wobei zu prüfen ist, ob die Brücken über die Schützenallee und die Hildesheimer Straße evtl. auch durch einen Tunnel ersetzt werden können.

Unser Institut wurde von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) mit der Ausschreibung, Überwachung und Auswertung der Baugrunderkundungen, den Laboruntersuchungen und der geotechnischen Beratung der Maßnahme beauftragt.

Bei den erforderlichen Baugrunderkundungen mussten u.a. die gegebene Streckenführung entlang genutzter Nachbarflächen (Sportplätze, Kleingärten, Naherholungsgebiete), vorhandene Straßen und bebaute Grundstücke sowie Biotope, Feuchtgebiete und ausgewiesene Überschwemmungsgebiete berücksichtigt werden.

Derzeit werden die Arbeiten für die am nördlichen Rand des Schnellweges geplante Behelfsbrücke über die Hildesheimer Straße ausgeführt. Die geotechnische Begleitung erfolgt durch unser Institut.

50 erfolgreiche Jahre

Im Jahr 2025 feiern wir unser 50-jähriges Bestehen.

Gegründet wurde unser Institut 1975 durch Herrn Wilfried Schnack als Ing.-Büro W. Schnack in der Körnerstraße mit zunächst 2 Mitarbeitern.

Im Jahre 1981 traten dem Institut dann Herr Günter Evers und Herr Heinz Broszeit bei. Es wurde die Schnack & Partner GbR gegründet, die ihren Firmensitz zunächst in der Ikarusallee, dann in der Sophienstraße und ab 1991 im Schiffgraben hatte.

Aufgrund der wachsenden Aufgaben wurde das Büro 1990 durch Herrn Hans-Joachim Klüschen und 1992 durch Herrn Joost Hebestreidt erweitert, die 1993 bzw. 2001 in die Partnerschaft aufgenommen wurden.

1996 entschlossen wir uns zum Bau eines eigenen Bürogebäudes mit Laborräumen im Hannoverschen Stadtteil Waldhausen. Das Gebäude in der Güntherstraße wurde Ende 1997 bezogen und ist seitdem unser Firmensitz.

Der seit einigen Jahren vermehrt gegebenen Tendenz zu Planungsgemeinschaften und der damit verbundenen gesamtschuldnerischen Haftung trugen wir Anfang 2015 Rechnung. Seit dem 01.01.2015 firmieren wir daher als Schnack Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG mit den Ihnen bekannten Personen.

Zum Jahr 2021 schied Herr Wilfried Schnack aus dem aktiven Büroalltag aus. An seiner Stelle trat Herr Tim Vortmüller als Geschäftsführender Gesellschafter in die Partnerschaft ein.

Seit unserem Bestehen haben wir weit über 14.000 Bauvorhaben erfolgreich betreut. Eine kleine Auswahl finden Sie unter der Rubrik „Referenzen“.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns zusammen die nächsten 50 Jahre in Angriff nehmen würden.